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Der Obstanbau im Alten Land

Blühende Apfelbaumreihen mit austretendem Reh
Das Obstanbaugebiet Niederelbe erstreckt sich linksseitig des Elbeurstromtals von der Winsener Elbmarsch im Südosten bis in die elbmündungsnahen Landschaften Kehdingen und Hadeln im Nordwesten, sowie südlich der Elbe auf die Geest. Bei den flussnahen Standorten handelt es sich überwiegend um Marschboden, der zwischen zwei Meter über und einem Meter unter dem Meeresspiegel (NN) liegt. Die lehmigen Sande der Geest befinden sich ca. 30 m über NN.
Die Jahresdurchschnittstemperatur beträgt 8,6 °C, die Temperatur während der Vegetationsmonate April bis Oktober 13,0 °C. Im Jahresdurchschnitt fallen 740 mm Niederschlag und die Anzahl der Sonnenscheinstunden beträgt 1500.

Der Obstbau hat in der Region entlang der Elbmarschen seit über 600 Jahren Tradition. Der Apfelanbau nimmt dabei mit rund 90 Prozent der Anbaufläche die wichtigste Rolle ein. Kirschen, Birnen und Zwetschen runden das fruchtige Angebot ab. Der Obstbau ist ein wichtiger Wirtschaftszweig, der vielen Altländer Bauern zu beträchtlichem Reichtum verholfen hatte. Sehen können Sie das rund um Jork und Steinkirchen an den stattlichen reetgedeckten Altländer Fachwerkhäusern mit ihren farbenfrohe Schnitzereien im Fachwerk, aufwändigen Ausmauerungen und den so genannten "Prachtpforten". Das milde Elbklima ist für den Obstanbau äußerst förderlich, und so ist im Frühjahr die ganze Region in ein weißes bis rosafarbenes Blütenmeer gebettet. Im Alten Land werden jedes Jahr ungefähr eine Viertelmillion Tonnen Äpfel geerntet.
 
 
 
OBSTGEMEINSCHAFTSBRENNEREI NIEDERELBE eG – 21720 GUDERHANDVIERTEL
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